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Bansin
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| Ab 1990 wurden die
kaiserzeitlichen Villen, Hotels und Pensionen restauriert. Besonders in
der
Bergstraße, aber auch in der Seestraße kann man sich eine Unzahl
dieser historischen Gebäude anschauen, die allerlei
eindrucksvoller Architekturschmuck auszeichnet: Die Fassaden zieren häufig
Säulen, Halbsäulen und vielfältige Formen von Putzornamentik.
Risalite und Türmchen verleihen den Gebäuden ein
schlossartiges Aussehen, die Fenster sind oft aufwendig versprosst
und teils rundbogig, Balkone
und Erker gehören ebenfalls zum Standard. Zweifelsfrei bildet
die historische Bausubstanz neben Strand und Ostseewasser die
Hauptattraktion von Bansin.
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| Immerhin
kann Bansin auch noch eine Seebrücke aufweisen, die im August
1994 eingeweiht wurde. Fast 300 Meter
ist sie lang, wenn auch nicht so schön wie die
Seebrücken in den Nachbarorten Heringsdorf und Ahlbeck, die man
in der Ferne erblicken kann. Die schön gestaltete
Strandpromenade macht einen sehr gepflegten Eindruck. Auf diesem
Strandparallelweg findet man auch eine Konzertmuschel und das
Haus des Gastes.
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Für den eingefleischten Kulturfreund unter den Urlaubern sind wohl das Hans-Werner-Richter-Haus und
die Rolf-Werner-Gedächtnisstätte von noch größerem Interesse. Das
Richterhaus, das sich in der Waldstraße 1 befindet, ist dem
bekannten Schriftsteller und berühmtesten Sohn von Bansin gewidmet. Die
Werner-Gedächtnisstätte liegt in der
Seestraße 60. Sie dokumentiert Leben und Schaffen des
Malers und Grafikers Rolf Werner aus Leipzig, der von 1956 bis
zu seinem Tode 1989 im Seebad lebte und wirkte. Unter anderem
zählten Landschafts-, Zirkus-, Rummelplatzbilder und
Pferdemärkte zu seinen Lieblingsmotiven, die er kunstvoll in naiver Malweise darstellte. |

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