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 Bansin

 

    

Das heute rund 2500 Einwohner umfassende Bansin ist für Usedomer Verhältnisse ein relativ junges Seebad: 1897 durfte man erstmalig mit offiziellem Segen baden. Aus etwa 10 Häusern bestand das Seebad damals: Eigentlich war es nichts anderes als ein gerade fertig gestelltes kleines Neubaugebiet im Dünenbereich.

Das eigentliche Bansin, das heute "Bansin Dorf" genannt wird, liegt 1,5 km landeinwärts am Gothensee und ist wesentlich älter: 1256 taucht es erstmalig unter der Bezeichnung Banzino in den Urkunden auf. 
Dorf und Seebad gehen mittlerweile nahtlos ineinander über. Das heutige Bansin ist also aus zwei Siedlungskernen entstanden.

Weil sich die Einwohner des Dorfes Bansin und des Seebads Bansin nicht immer so gut wie heute vertragen haben, ging man zeitweise sogar getrennte Wege: Im Jahre 1901 erhielt das Seebad kommunale Eigenständigkeit und aus einem Ort entstanden zwei Gemeinden. Nachdem man Irgendwann wieder für längere Zeit vereinigt war, fusionierte Bansin Anfang 2005 mit den Nachbargemeinden Heringsdorf und Ahlbeck und bildet nun zusammen mit diesen die neue (Groß-)Gemeinde Seebad Heringsdorf.

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